Solar & Energie in Hopsie
Die Energieversorgung ist ein zentraler Teil des Ausbaus von Hopsie. Fünf Solarmodule, ein 48-Volt-System und der Speicher sorgen dafür, dass wir auch abseits von Landstrom möglichst autark stehen können.
Fünf Solarmodule speisen den Victron Multi RS Solar. Er lädt den Pylontech-Speicher und stellt die Energie für Hopsie bereit. Der Cerbo GX MK2 verbindet Akku und Wechselrichter und bildet die Grundlage für das Monitoring.
Viel Dach für viel Solar
Das Dach ist bewusst weitgehend für Solar genutzt. Abgesehen von einem Dachlüfter haben wir auf Dachfenster verzichtet, weil uns Autarkie wichtiger ist als zusätzliche Öffnungen im Dach.
Verbaut sind fünf JA Solar JAM66D42-585MB mit zusammen 2.925 Wp. Die Module sind in Reihe verschaltet und liefern im Leerlauf ungefähr 255 Volt. So erreicht der Wechselrichter auch bei schwächerem Licht früh genug Spannung, um mit der Produktion zu beginnen.
Warum ein 48-Volt-System?
Die Entscheidung für 48 Volt war uns wichtig. Bei gleicher Leistung fließen deutlich geringere Ströme als bei 12 oder 24 Volt. Dadurch lassen sich die Kabelquerschnitte sinnvoller halten, und das System bleibt trotz der größeren Leistung überschaubarer.
Victron Multi RS Solar als zentrale Einheit
Als zentrale Einheit arbeitet ein Victron Multi RS Solar 48/6000/100-450/100. Er übernimmt das Laden aus Solar, den Wechselrichterbetrieb und die Einbindung in das 48-Volt-System.
Der Multi RS Solar sitzt rechts im gut erreichbaren Technikraum unter dem Bett. Dort liegen auch Akku und Cerbo GX; die Energieanlage bleibt kontrollierbar, ohne im Wohnraum sichtbar zu sein. Die Verteilung mit Schutz- und Trennelementen für Landstrom, Solar, die 48-Volt-Seite und die 230-Volt-Leitung Richtung Unterverteilung ist dort ebenfalls zugänglich untergebracht.
Speicher und vorbereitete Erweiterung
Aktuell ist ein Pylontech US5000 mit 4,8 kWh verbaut. Der Speicher reicht zunächst aus; die Erweiterung ist bewusst vorbereitet.
Die Kabel liegen bereits, und das Rack ist auf drei Pylontech-Module ausgelegt. Neben dem eingebauten US5000 bleiben zwei freie Plätze für zwei weitere Module. Gerade Richtung Herbst kann die Erweiterung damit ergänzt werden, ohne die Grundstruktur der Anlage zu ändern.
Überblick und Monitoring
Der Victron Cerbo GX MK2 ist die Kommunikationszentrale zwischen Akku und Wechselrichter. Die Energieanlage bleibt im Technikraum unter dem Bett gut zugänglich und räumlich von der Wassertechnik getrennt.
Die Energiedaten sollen über Home Assistant auf einem Tablet im Wohnmobil, auf dem Handy und per Fernzugriff sichtbar werden. So soll im Blick bleiben, was vom Dach kommt, wie voll der Akku ist und wie viel Energie gerade verbraucht wird.
Warum dieser Aufbau?
Die Anlage ist passend zu unserem Reiseverhalten geplant: Wir reisen ruhig, stehen gern frei und möchten weniger von Landstrom abhängig sein.
Solar, Speicher und Steuerung sollen dabei im Hintergrund arbeiten, gut kontrollierbar bleiben und den Alltag unterwegs unterstützen.
Komponenten
Die Links führen zu den Herstellerseiten. Produktbilder kopieren wir nicht; hier geht es nur um die verbauten Komponenten und die passenden Datenquellen.
Mehr Zusammenhänge
Solar, Wasser und Ausbau hängen direkt zusammen. Die Detailseiten wachsen mit Hopsie und werden bewusst erst dann konkreter, wenn die Informationen belastbar sind.